Reel Big Fish
Dienstag, 24. Januar 2012 um 16:08 Uhr
2012 - End of the World Celebration Tour
Support: Orange, The JB Conspiracy
16.02.2012 - FLEX
VVK: € 18,-
Die gute-Laune-Mukke kommt wieder nach Wien. Nicht nur als ein fixer Bestandteil und eine der besten und bekanntetsen Bands in der internationalen Ska-Szene kommen Reel Big Fish im Februar 2012 wieder nach Wien und werden es wie üblich zu einer schweiß-triefenden Nacht im Flex bringen. Seit über 15 Jahren tourt diese Band und versprüht überall wo sie hinkommen gute Laune und da bekanntlich 2012 die Welt mal wieder unter gehen wird, haben Reel Big Fish ihre Instrumente eingepackt und sind mit ihrem aktuellen Album "The Best Of Us For The Rest Of Us" auf Tour. Und wenn man auf Weltuntergangsreise geht, dann nimmt man seine Freunde mit. Support: Orange, The JB Conspiracy, deren Aufgabe von wesentlicher Bedeutung ist, denn man sollte nicht unaufgewärmt auf eine Reel Bug Fish-Tanzfläche gehen.
Persistence Tour 2012
Donnerstag, 19. Januar 2012 um 23:31 Uhr
Persistence Tour 2012
25.01. - Gasometer Wien
Suicidal Tendencies, Biohazard, Terror,
Walls of Jericho, Lionheart und Crushing Caspars
Beginn: 18:45
Die PERSISTENCE Tour ist wohl die größte und genialste Tour seit es Hardcore gibt!
Mit SUICIDAL TENDENCIES, BIOHAZARD, TERROR, WALLS OF JERICHO und LIONHEART kommt ein geniales Package vorbei, um mal ordentlich auf den Putz zu hauen, dass es eine harte Freude ist. Moshpits vom Allerfeinsten, fette Gitarren, pulsierende Drumbeats und natĂĽrlich Hits, Hits, Hits der Protagonisten. Tickets sichern!
Rammstein – Mein Land
Samstag, 26. November 2011 um 15:47 Uhr
Meine Welle und mein Strand“ singen Rammstein in ihrer neuen Single. In dem Video zum Song „Mein Land“ sind die Männer rund um Frontmann Til Lindemann am Strand zu sehen und verbreiten diesmal in ungewohnter Weise – ausnahmsweise gibt es mal kein Schock-Video – Urlaubsfeeling pur. Gegen Ende des Videos sieht man Rammstein jedoch wieder so, wie man sie kennt, nämlich mit Make-Up, grimmiger Miene und viel Feuer auf der Bühne.
Ebenso auf der Single enthalten sind der unveröffentlichte Song “Vergiss uns nicht“, eine englische Version von „Mein Land“ gesungen von The Boss Hoss sowie ein Remix des Tracks. „Mein Land“ ist ein Lied mit wenig Text und rockt dennoch wie man es von Rammstein erwartet. Nach ein paar Mal reinhören ist es sehr eingängig und löst bei manchen sogar einen Ohrwurm aus.
Für Rammstein-Fans ist diese CD auf jeden Fall ein Muss. Wer sich für die B-Seiten der Scheibe jedoch nicht interessiert, dem sei das Best-Of Album „Made in Germany“ empfohlen, welches am 2. Dezember 2011 in verschiedene Versionen erscheinen wird. (by Tom)
U2 – Achtung Baby - Ein Erfolgsalbum feiert Geburtstag!
Freitag, 18. November 2011 um 19:03 Uhr
Vor 20 Jahren haben U2 ihr siebtes Studioalbum mit dem Titel „Achtung Baby“ veröffentlicht, welches nicht nur Wegweisend für U2 sondern auch für die Rockmusik bei den Briten war.
Es war eine schwierige Zeit für Bono und Co, welche diese vor eine Zerreisprobe stellte als sich U2 einen Weg suchten sich neu zu definieren. Die Scheibe ist zum Teil 1990 in Berlin entstanden, in der Stadt in der damals auch ein großer Umbruch aufgrund des Falls der Berliner Mauer herrschte. Alles musste sich neu ausrichten und U2 schafften mit „Achtung Baby“ ein Album, dass genau zu dieser Zeit passte und heute noch so schier Zeitlos erscheint. Daraus hervor traten Welthits wie „Even Better Than The Real Thing“, „The Fly“, „Mysterious Ways“ und die ebenso bekannte Ballade „One“.
„Achtung Baby“ ist eines der wichtigsten Alben der Neunziger Jahre und liegt in der ewigen Bestenliste des Rolling Stone Magazin nicht umsonst ganz weit oben. Neben bisher unveröffentlichtem Material - Videos, Remixes, B-Seiten und Dokumaterial – tauchte auch ein ganzes Album mit Demos und frühen Versionen der endgültigen Tracklist von 1991 auf. So sind neben der einfachen Neuauflage von „Achtung Baby“ insgesamt fünf verschiedene Versionen, inkl. Vinyl, CD und DVD, sowie digitale Formate erhältlich.
Je nachdem was man bereit ist dafür auszugeben gibt es zusätzlich 32 bisher nicht erhältliche Songs. Wahre U2 Fans kommen also bei der Wiederveröffentlichung der Scheibe ganz auf ihre Kosten.
Lou Reed & Metallica – LuLu
Dienstag, 15. November 2011 um 09:23 Uhr
Mit Spannung erwartet – am Ende aber doch enttäuschend
Die New Yorker Underground-Ikone Lou Reed und die Hardrock-Band Metallica haben mit "Lulu" eine gemeinsame Scheibe veröffentlicht. "Es ist die beste Platte überhaupt", soll Reed den Medien in Berichten sehr selbstbewusst verkündet haben. "Ein Hybrid, ein ganz neues Biest", sagte  Kirk Hammett, Gitarrist bei Metallica, über den Sound von "Lulu".
Die Idee zu einer Kooperation war bei Konzertveranstaltungen zum 25. Jubiläum der "Rock & Roll Hall Of Fame" in New York im Oktober 2009 entstanden. Zu diesem Anlass haben sich Metallica und Reed die Bühne geteilt, um Klassiker von The Velvet Underground wie "Sweet Jane" und "White Light/White Heat" zu bringen.
Kurzerhand entschlossen sie sich gemeinsam eine CD aufzunehmen, deren Songs Reed einst für den Theaterregisseur Robert Wilson und dessen "Lulu"-Inszenierung am Berliner Ensemble geschrieben hatte. Die derben Texte folgen dem Konzept von „Lulu“, einem jungen Mädchen mit sexuellen Sehnsüchten, das Serienmörder Jack The Ripper zum Opfer fällt. Inspiriert ist das Ganze übrigens vom deutschen Dramatiker Frank Wedekind, der Anfang des 20. Jahrhunderts mit Romanen wie „Die Büchse der Pandora“ das Establishment verstörte.
Die neu eingetroffene CD ließ erst einmal Kinnlade fallen und Blut gefrieren. Nicht vor Freude oder Entzückung, sondern vor Schreck und Starre. Lou Reed ist nämlich der Hauptträger dieses speziellen gemeinsamen Projektes und lässt Metallica als Begleitmusik eher in den Hintergrund fallen. Das sanft einleitende CD Intro „Brandenburg Gate“ hört sich dank der „For Whom The Bell Tolls“-Riffs und Reeds sanftmütiger Stimmpräsenz ja noch akzeptabel an, aber bereits der elfminütige Langweiler „Dragon“ ist ödes Neo-Thrash-Geriffe samt der nervenaufreibenden Sprechstimme Lou Reeds, die spätestens nach dem zweiten Durchlauf große Enttäuschung hervorruft. Bei „Frustration“ ist der Titel Programm. „Spermless Like A Girl“ oder „I Want So Much To Hurt You“ sind nur kleine Auszüge aus den lyrischen Plattitüden, die Reed hier im Mikrofon verlautbart, begleitet von einer primitiv gehaltenen Jam-Session Metallicas. Neben der deprimierenden Grundstimmung sorgen die partiell eingesetzten Streicher für zusätzlich-unnötige Melancholie. Da können auch das rockigere „Iced Honey“, welcher der einzig halbwegs akzeptable Song ist, oder die überraschend harte Thrash-Palette „Mistress Dead“ nichts mehr retten.
Warum die Kultband und der Velvet Underground Frontmann ihre Werke nicht für andere Projekte wie ein richtig fetziges Album von Metallica oder einer Theaterproduktion Reeds verwendet haben bleibt wohl für viele von uns ein Rätsel. Es bleibt zu hoffen, dass Projekte dieser Art in Zukunft nicht zur Gewohnheit von bekannten Bands und Künstlern werden, da das Endprodukt eher Enttäuschung als Begeisterung hervorruft.(von Tom)
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